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Kapitel 2: Basis Regeln (Teil 2)

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2.15 Bewegung

Alle Einheiten können sich auf der Spielfläche bewegen. Jedoch bestehen die Einheiten bei Empire aus grossen Blocks von Truppen, riesigen Kreaturen und grossen Kriegsmaschinen. Solche grossen Einheiten bewegen sich nicht über das Schlachtfeld wie ein Star Quaterback, sondern in langen starren Formationen oder sie rumpeln über das Feld um zum Gegner auszuschliessen und strategische Position zu besetzen. Sie können Ihren Einheiten eine der folgenden Bewegungsbefehle geben: Bewegung, Marschbewegung, Formationswechsel oder Angriff. Bevor wir aber auf die Bewegungsbefehle im einzelnen eingehen, beschäftigen wir uns mit dem wichtigen Aspekt des "Wenden" bei Einheiten.

Wenden
Einheiten bewegen sich immer in die Richtung in der ihre Front weist. Um eine andere Richtung einschlagen zu können, muss sich die Einheit drehen oder im Rahmen der Bewegung wenden (siehe Diagramm 8). Eine Wende kann in einer Bewegung, Marschbewegung und Angriff eingesetzt werden. Dabei gelten folgende Regeln:
  • Eine Einheit kann sich so viel Wenden wie sie an Bewegung zur Verfügung hat.
  • Wenn die Einheit eine Wende macht, wird eine Ecke der Einheit stationär und dient als Wendepunkt. Der Rest der Einheit rotiert um diesen Punkt. Zum Messen der sich bewegten Distanz beim Wenden wird die Bewegung der Ecke gegenüber dem Wendepunkt genutzt. Diese Distanz kann nicht grösser als die Bewegung der Einheit sein.
  • Sobald sie die Einheit in die gewünschte Richtung gewendet haben, kann diese sich normal weiterbewegen.


Diagramm 8: Wenden

Diagramm 8: Wenden

  • Der Wendepunkt der Einheit ist Punkt A.
  • B ist die Ecke gegenüber des Wendepunktes.
  • In diesem Fall hat die Einheit zum Wenden 4 Zentimeter benötigt.
  • Die Einheit hat eine Bewegung von 9 Zentimetern, kann somit nach Abzug der 4 für das Wenden sich noch weitere 5 Zentimeter weit bewegen.


Bewegung
Dieses ist die normale Bewegungsart für die Einheiten auf der Spielfläche. Einheiten können sich bis zu ihrer Bewegungsrate bewegen, müssen dieses aber nicht. Sobald die Einheit ihre Bewegung durchgeführt hat, wird ein Aktiviertmarker neben diese Einheit plaziert.
Wird die Bewegung genutzt, kommen folgende Regeln zur Anwendung:
  • Die Einheit kann sich soweit vorwärts in Zentimeter bewegen, wie es im Profil steht.
  • Die Einheit kann sich die Hälfte ihrer Bewegungsreichweite rückwärts bewegen, ohne einer Ausrichtungsänderung.
  • Einheiten können sich im Rahmen einer Bewegung nicht näher als 3 Zentimeter einer gegnerischen Einheit nähern
  • .


Marschbewegung
Marschbewegungen können nur dann durchgeführt werden, wenn keine gegnerischen Einheit sich im unmittelbaren Bereich befindet. Das liegt daran, das die Einheit für diese schnelle Bewegungsform ihren Schutz senkt, um schnell ein Ziel zu erreichen, und somit nicht auf Angriffe reagieren kann. Sehr grosse Standflächen sind davon weniger betroffen, da sie sich durch die kleinen Standflächen nicht bedroht fühlen. Sobald eine Einheit ihre Marschbewegung durchgeführt hat, wird ein Aktivertmarker an ihrer Seite plaziert.
Wird eine Marschbewegung durchgeführt, müssen folgende Regeln berücksichtig werden:
  • Eine Einheit kann sich vorwärtsbewegen mit doppelten Zahl in Zentimeter, als dieses im Profil wiedergegeben ist.
  • Eine Einheit die eine Marschbewegung durchführt darf sich durch die Angriffsdistanz einer gegnerischen Einheit bewegen, es sei denn, die Grössenunterschied der Einheit ist 2 oder höher für die marschierende Einheit zur gegnerischen Einheit.
  • Eine marschierende Einheit, die in Angriffsreichweite einer gegnerischen Einheit gerät, muss sofort anhalten, es sei denn, die Grössenunterschied der Einheit ist 2 oder höher für die marschierende Einheit zur gegnerischen Einheit.
  • Eine marschierende Einheit darf sich keiner gegnerischen Einheit näher als 3 Zentimeter nähern, selbst die Grössenunterschiede ändern daran nichts.


Formationswechsel
Ein Formationswechsel ist bei so grossen Einheiten keine einfache Aufgabe. Es benötigt viel Training, Disziplin und Koordination die Rank und Files einer Einheit neu zu ordnen. Es gibt zwei grundlegende Arten von Formationswechsel die alle Einheiten vornehmen können: Ausrichtungsänderung und verbreitern bzw verengen. Folgende Regeln kommen für ein Formationswechsel zur Anwendung:
  • Einheiten können nur stationär ihre Formation ändern. Sobald die Formation geändert wurde wird ein Aktiviertmarker neben diese plaziert.
  • Formationswechsel kann die Form der Einheit ändern (siehe Diagramm 10). Eine Einheit kann nicht die Formation wechseln, wenn nicht ausreichend Platz zur Verfügung steht!
  • Eine Einheit kann ihre Formation nicht wechseln, wenn sie dadurch sich mehr als 3 Zentimeter einer gegnerischen Einheit nähert.


Ausrichtungsänderung
Ausrichtungsänderung erlauben es Ihren Einheiten die Ausrichtung der Einheit zu ändern ohne zu Wenden. Dazu wird folgende Regel angewendet:
- Alle Standflächen einer Einheit können sich 90 bzw. 180 Grad in die gleiche Richtung drehen und somit schaut die Einheit in eine neue Richtung (siehe Diagramm 9).

Um diese Änderung durchzuführen geht es wie folgt:
  • Wählen sie die Richung, in der die Einheit schauen soll.
  • Merken Sie sich den Rand der Einheit der in dieser Richtung liegt und wo die Mitte sich dort befindet.
  • Die Standflächen entlang dieses Randes bilden den neue "Frontrank" der Einheit.
  • Während sich die Einheit "dreht" muss der neue Frontank sich auf die gemerkte Mitte ausrichten. Der Rest der Einheit wird dann normal dahinter sortiert.
  • Die Kommandostandfläche wird dann in die Mitte des neuen Frontranks plaziert.


Diagramm 9: Ausrichtungsänderung

Diagramm 9: Ausrichtungsänderung

  • Die schattierten Flächen in Abbildung 1 zeigt den Frontrank der Einheit.
  • Die Einheit macht eine Ausrichtungsänderung von 90 Grad nach rechts. Die schattierten Flächen in Abbildung 2 zeigen den neuen Frontrank der Einheit.


Diagramm 10: Ausrichtungsänderung mit rechteckigen Standflächen

Diagramm 10: Ausrichtungsänderung mit rechteckigen Standflächen

  • Die schattierten Flächen in Abbildung 1 zeigt den Frontrank der Einheit.
  • Die Einheit macht eine Ausrichtungsänderung von 90 Grad nach rechts. Die schattierten Flächen in Abbildung 2 zeigen den neuen Frontrank der Einheit und die veränderte Aufstellung der Einheit.


Verbreitern und Verengen
Diese Regel erlaubt es Ihnen die Vorderansicht ihrer Einheit zu verbreitern oder zu verengen. Sinnvoll sind diese Formationswechsel, wenn sie zum Beispiel die Zahl ihrer Standflächen im vordersten Rank erhöhen möchten damit mehr kämpfen, oder wenn sie diese verkleinern möchten, damit sie durch einen Engpass kommen.
  • Um eine Einheit zu verbreitern, kann der Spieler aus den hinteren Ranks Standflächen entnehmen und damit bis zu zwei Files erstellen und auf einer Seite ergänzen oder je ein File auf beiden Seiten hinzufügen (siehe Diagramm 11).
  • Um die Einheit zu verengen, kann der Spieler zwei Files einer bzw. beider Seiten auflösen und die freigewordenen Standflächen an die hinteren Ranks ergänzen.


Diagramm 11: Verbreitern und Verengen

Diagramm 11: Verbreitern und Verengen

  • Abbildung 1 zeigt 3 Ranks und 4 Files.
  • Abbildung 2 zeigt, wie nach der Befehlsangabe eines Formationswechsels der hintere Rank aufgelöst wird.
  • Abbildung 3 zeigt, wie die Standflächen des hinteren Ranges zu einer zusätzlichen File an beiden Seiten der Einheit verwendet wird. Jetzt hat die Einheit 2 Ranks und 6 Files.


Angriff und Gegenangriff
Eine Angriff ist eine Bewegung, die den Zweck hat Ihre Einheit in Nahkontakt mit einer gegnerische Einheit zu bringen um diese zu bekämpfen. Angreifende Einheiten entwickeln eine höhere Geschwindigkeit und Schlagkraft, um den Gegner empfindlich zu treffen, was ihnen einen Vorteil im Nahkampf bringt. Wird eine Einheit angegriffen, kann sie versuchen einen Gegenangriff zu starten und selbst versuchen diese Schlagkraft und Geschwindigkeit des Angriffes zu entwickeln. Gegenangriffe sind eine Reaktion auf Angriffe und ein erfolgreicher Gegenangriff negiert alle möglichen Vorteile der angreifenden Einheit.
Angriff und Gegenangriff sind die einzigen Möglichkeiten, in denen Einheiten absichtlich in Nahkontakt mit einer gegnerischen Einheit gelangen kann. Für angreifende Einheiten gilt folgende Regel:
  • Eine Angriffsbewegung verdoppelt die normale Bewegungsreichweite der angreifenden Einheit.


Können Sie angreifen?
Es gibt viele Sachen die einen Angriff verhindern können. Hindernisse oder andere Einheit können im Weg sein. Selbst wenn der Weg frei ist, könnte ein Befehl zum Angriff nicht umgesetzt werden. Die Befehlsübermittler sind im Durcheinander der Schlacht verloren gegangen oder die Einheit hat ihre Nerven verloren oder sie identifiziert nicht die richtige gegnerische Einheit. Auch könnte die Einheit nicht gut genug ausgebildet sein, um den Befehl zum Angriff durchzuführen. Wenn Sie also einen Angriff auf eine gegnerische Einheit durchführen möchten, sind folgende Regeln zu berücksichtigen:
  • Messen Sie die Distanz zwischen den beiden Einheiten. Die angreifende Einheit muss ausreichend Reichweite und eine LOS auf die gegnerische Einheit besitzen.
  • Die angreifende Einheit muss die gegnerische Einheit erreichen, ohne auf andere Einheiten oder Hindernisse zu treffen (siehe Diagramm 12).
  • Die angreifende Einheit muss einen Kommandotest durchführen. Geht dieser fehl, verlässt die Einheit nicht ihre Position. Die Einheit bleibt dort, wo sie zu Beginn stand, und kann nichts weiter mehr tun. Plaziere einen Aktivertmarker neben diese Einheit.


Diagramm 12: Können Sie angreifen?

Diagramm 12: Können Sie angreifen?

  • Einheit C kann mit einem Angriff sich bis zu 18 Zentimeter weit bewegen.
  • Einheit A ist eigentlich das gewünschte Ziel von Einheit C, aber Einheit C hat keine ausreichende Bewegung mehr um an Einheit B vorbeizukommen. Will also Einheit C eine Einheit angreifen, dann geht nur Einheit B.


Die Angriffsbewegung
Schafft Ihre Einheit erfolgreich den Kommandotest, kann sie den Gegner angreifen. Es gibt jedoch noch die Möglichkeit, dass die Zieleinheit einen Gegenangriff versucht. Verwenden Sie bitte folgende Methode Ihre Einheit in den Anfangkontakt mit dem Ziel zu bringen:
  • Bewegen sie die angreifende Einheit in Richtung des Zieles. Sie können den Angriff mit einer Wende starten, müssen aber ihn mit einer geraden Bewegung beenden.
  • Halten sie den Angriff 3 Zentimeter vor der Zieleinheit an (siehe Diagramm 13).
  • Die Zieleinheit kann jetzt versuchen einen Gegenangriff zu starten (siehe dazu die Regeln für Gegenangriff).
Der abschliessende Teil der Angriffsbewegung hängt davon ab, ob die Zieleinheit einen Gegenangriff durchführt oder nicht. Hierbei ist folgendes zur berücksichtigen.
  • Wenn es der Zieleinheit nicht gelingt einen Gegenangriff zu machen, bewege die angreifende Einheit in Nahkontakt mit der Zieleinheit. Richten sie die angreifenden Einheit auf die Zieleinheit aus.
  • Gelingt es der Zieleinheit einen Gegenangriff zu starten, bewegen sie diese in Nahkontakt mit der angreifenden Einheit. Richten sie die gegenangreifenden Zieleinheit auf die angreifenden Einheit aus.


Diagramm 13: Angriffsbewegung

Diagramm 13: Angriffsbewegung

  • Abbildung 1 zeigt, wie die Einheit B ihren Angriff beginnt.
  • Abbildung 2 zeigt, wie Einheit B 3 Zentimeter vor der Zieleinheit A, um ihr eine Gelegenheit zum Gegenangriff zu bieten.
  • Abbildung 3 zeigt, wie die angreifende Einheit ihre Angriffsbewegung vollendet.


Ausrichten
Einheiten bei Empire sind normalerweise in rechteckiger Form dargestellt. Wenn sie in Nahkontakt geraten, ist es eher unwahrscheinlich das dieses auf gerader Linie geschieht, sondern eher, das sie sich schräg treffen werden. Bevor sie aber kämpfen, müssen die geraden Seiten der Einheiten angepasst werden und diese Aktion wird "Ausrichten" genannt.
Wo der Bewegungsraum durch Gelände oder durch in der Nähe kämpfende Einheiten begrenzt wird, kann es zu Situationen kommen, in denen das Ausrichten der Einheit unmöglich wird. Sie müssen die Einheiten immer so gut Sie köönnen entsprechend der Regeln ausrichten. In solchen ungewöhnlichen Umständen sollte man mit gesunden Menschenverstand eine praktikable Lösung für die jeweilige Situation finden.
Sobald die angreifende Einheit und die Zieleinheit im Anfangkontakt befinden, führt die sich nun bewegende Einheit das Ausrichten in den letzten 3 Zentimeter bis zum Nahkontakt durch. Wird erfolgreich ein Gegenangriff durchgeführt, richtet sich die gegenangreifende Zieleinheit auf die angreifende Einheit aus. Wird keiner Gegenangriff durchgeführt, richtet sich die angreifende Einheit auf die Zieleinheit aus.
Folgende Regeln werden angewendet.
  • Als Wendepunkt für das Ausrichten werden die beiden Standflächen genommen, die den den ersten Nahkontakt zwischen den beiden Einheiten herstellten. Dann wird die Einheit in einer Vorwärtsbewegung herumgeschwenkt, sodass die beiden ersten sich begegneten Standflächen abschliessend aufeinandertreffen (siehe Diagramm 14).
  • Ist der erste Nahkontakt eine Ecke der gegnerischen Einheit, richten Sie die bewegende Einheit auf den kürzesten Weg aus (siehe Diagramm 15).


Diagramm 14: Ausrichten einer angreifenden Einheit

Diagramm 14: Ausrichten einer angreifenden Einheit

  • In Abbildung 1 stellen die schattierten Flächen die Standflächen dar, die den ersten Nahkontakt zwischen den Einheiten herstellen.
  • In Abbildung 2 richtet sich die angreifende Einheit B nach den beiden schattierten Standflächen, die den ersten Nahkontakt hergestellt haben, aus.


Diagramm 15: Ausrichten einer angreifenden Einheit bei einer Ecke

Diagramm 15: Ausrichten einer angreifenden Einheit bei einer Ecke

  • In Abbildung 1 sind die schattierten Standflächen dargestellt, die den ersten Nahkontakt zwischen den Einheiten herstellen. Zum Ausrichten werden die beiden Winkel betrachtet und in diesem Beispiel ist X kürzer als Y, also muss die Einheit B nach X schwenken um mit der Einheit A abzuschliessen.
  • In Abbildung 2 richtet sich Einheit B nach Einheit A aus, sodass zwei Standflächen mit Einheit A in Nahkontakt treten. Dabei bilden wieder die beiden Standflächen, die sich berührt haben, den Ausgangspunkt, nach dem sich die Einheit ausrichtet.


Es kann gelegentlich passieren, das sowohl die angreifende, als auch die Zieleinheit zugleich ausrichten müssen. Kommt die angreifende Einheit während des Ausrichtens in Kontakt mit einem Hindernis oder befreundeten Einheit, kommt folgende Regel zur Anwendung:
  • Führe das Ausrichten soweit mit der angreifenden Einheit wie möglich durch, bis die Einheit sich durch das Hindernis bzw. freundliche Einheit nicht mehr bewegen kann und dann führt die Zieleinheit das Ausrichten zuende (siehe Diagramm 16).


Diagramm 16: Ausrichten bei einem Hindernis

Diagramm 16: Ausrichten bei einem Hindernis

  • In Abbildung 1 steht ein Felsen im Weg beim Ausrichten der Einheit B zur Einheit A.
  • In Abbildung 2 richtet sich Einheit B soweit aus, bis sie mit dem Felsen in Berührung kommt.
  • In Abbildung 3 vollendet Einheit A das Ausrichten, indem sie die Standflächen des ersten Nahkontakt als Fixpunkte nimmt.


Kommt eine angreifende Einheit bei einem Angriff neben dem eigentlichen Ziel mit einer, ihr zugewandten Einheit, in Nahkontakt, gelten folgende Regeln:
  • Halte die Angriffsbewegung der angreifenden Einheit 3 Zentimeter vor der gegnerischen Einheiten an und erlaube dieser Einheit einen eventuellen Gegenangriff.
  • Führt die "neue" Einheit keinen Gegenangriff durch, vollendet die angreifende Einheit das Ausrichten auf die eigentliche Zieleinheit aus und sorge für einen passenden Kontakt zur neuen Einheit. Wenn erforderlich richten sich die Zieleinheit und die "neue" Einheit auf die angreifende Einheit aus (siehe Diagramm 17).
  • Macht die neue Einheit einen Gegenangriff, bewegt sie sich in den Anfangkontakt und richtet sich zur angreifenden Einheit aus. Abschliessend richtet sich die eigentlich Zieleinheit zur angreifenden Einheit aus siehe Diagramm 18).


Diagramm 17: Ausrichten bei mehreren Einheiten - Teil 1

Diagramm 17: Ausrichten bei mehreren Einheiten - Teil 1

  • In Abbildung 1 ist Einheit B im Anfangkontakt mit der Zieleinheit A. Sobald sie sich auf 3 Zentimeter beim Ausrichten der Einheit C näähert, muss sie anhalten und der "neuen" Einheit die Möglichkeit zum Gegenangriff geben.
  • Abbildung 2 zeigt, das Einheit C keinen Gegenangriff macht und somit kann sich Einheit B ihren Angriff beenden und sich gegenüber beiden Einheiten ausrichten.


Diagramm 18: Ausrichten bei mehreren Einheiten - Teil 2

Diagramm 18: Ausrichten bei mehreren Einheiten - Teil 2

  • In Abbildung 1 ist Einheit B im Anfangkontakt mit der Zieleinheit A. Sobald sie sich auf 3 Zentimeter beim Ausrichten der Einheit C nähert muss sie anhalten und der "neuen" Einheit die Möglichkeit zum Gegenangriff geben.
  • In Abbildung 2 macht die Einheit C einen Gegenangriff und geht in Anfangkontakt mit Einheit B.
  • In Abbildung 3 richten sich alle drei Einheiten gegeneinander aus.


Können Sie einen Gegenangriff durchführen?
Nicht alle Einheiten können einen Gegenangriff durchführen. Eine Einheit kann einen Gegenangriff machen, wenn sie diese Runde noch nicht aktiviert oder einen Verweilmarker hat (Einheiten mit Verweilmarker reagieren auf die Aktionen der gegnersichen Einheiten):
Diese Einheiten können unter folgenden Bedingungen einen Gegenangriff versuchen:
  • Wenn es ein Ziel eines Angriffes ist.
  • Wenn eine gegnerische Einheit sich beim Ausrichten innerhalb von 3 Zentimeter im Frontbereich befindet, oder beim Angriff bzw. Gegenangriff.
  • Eine Einheit kann nur gegen Einheiten im Frontbereich Gegenangriffe durchführen (siehe Diagramm 19).


Diagramm 19: Können Sie einen Gegenangriff durchführen?

Diagramm 19: Können Sie einen Gegenangriff durchführen?

  • In Abbildung 1 zeigt der schattierte Bereich der Einheit A ihren Frontbereich an. Die angreifende Einheit B musste 3 Zentimeter vor Einheit A stoppen um ihr die Möglichkeit eines Gegenangriffes zu geben. Die Einheit A hat einen Verweilmarker und kann daher einen Gegenangriff versuchen.
  • In Abbildung 2 greift die angreifende Einheit B nicht den Frontbereich von Einheit A und somit kann diese auch keinen Gegenangriff machen.


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